Hinweise zur Aufnahme in die Berufsoberschule, insbesondere zum Fachrichtungswechsel gem. § 28 Abs. 3 Satz 2

Hinweise zur Aufnahme in die Berufsoberschule, insbesondere zum Fachrichtungswechsel gem. § 6 Abs. 3 FOBOSO

Berufszuordnung bei Aufnahme

Die berufliche Vorbildung muss der jeweiligen Ausbildungsrichtung entsprechen. In eine der beruflichen Vorbildung nicht entsprechende Ausbildungsrichtung kann nur aufgenommen werden, wer zusätzlich ein mindestens sechsmonatiges einschlägiges betreutes Berufspraktikum in Vollzeit oder das erfolgreiche Durchlaufen einer einschlägigen fachpraktischen Ausbildung der Fachoberschule nachweist; die Berufstätigkeit muss bei Vollzeitbeschäftigung ein Jahr, bei Teilzeitbeschäftigung einen entsprechend längeren Zeitraum umfassen. In Zweifelsfällen hinsichtlich der Berufsausbildung, der Berufserfahrung und der Berufstätigkeit oder ihrer Zuordnung zu einer Ausbildungsrichtung wenden Sie sich bitte an die Schulleitung.

Regelungen für das sechsmonatige einschlägige Praktikum:

  • Die Beschaffung des Praktikumsplatzes obliegt grundsätzlich dem / der Bewerber/in, sofern nicht die Schule einen freien Praktikumsplatz zuweist.
  • Das Praktikum mit Praktikumsplan muss in der Regel bis 01.03. durch die / eine aufnehmende Schule vereinbart worden sein.
  • Der BOS-Bewerber führt einen Tätigkeitsnachweis, der auch von der Praktikumsstelle abgezeichnet wird. Abschließend stellt die Praktikumsstelle eine Bescheinigung über das abgeleistete Praktikum aus. Die genannten Dokumente werden der Berufsoberschule zur Entscheidung über die Aufnahme vorgelegt.
  • Die aufnehmende Schule überprüft, ob durch das angestrebte Praktikum eine für die angestrebte Ausbildungsrichtung einschlägige und qualitätsvolle Berufstätigkeit nachgewiesen werden kann.

Wichtiger Hinweis:

Bitte nehmen Sie vor dem Praktikum Kontakt mit der Schule auf, damit die Eignung der Praktikumsstelle geklärt werden kann.